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Seminarübersicht

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Oekologie

Lebensraum Ökodorf

Unser Leben in Sieben Linden zeigt, dass es möglich ist, Räume zu besiedeln und gleichzeitig zu bereichern. Heute, 15 Jahre nach der Gründung, haben wir die beiden früheren Monokulturen aus Acker und Kiefernwald in ein vielfältiges Ökosystem umgewandelt. Den geschaffenen Raum teilen wir mit vielen Pflanzen- und Tierarten. Das Dorf wird von einer "Siedlungsplanungsgruppe" beplant und ensteht meist nach Permakulturprinzipien in organischem Wachstum. Im Garten wie auch im Wald sind neben Zugmaschinen auch Pferde (http://www.kooperative-pferde.de/) im Einsatz, was eine erhebliche Minderung der Bodenverdichtung mit sich bringt. Die zum Großteil gemeinschaftlich genutzten Autos werden am Dorfrand geparkt. Mehr zur Siedlungsplanung und Permakultur ...

Ökologischer Fußabdruck

Eine Studie der Gesamthochschule Kassel (Link dazu) über den ökologischen Fußabdruck ergab, dass wir im Vergleich einen ökologischen Fußabdruck pro Person hinterlassen, der nur ein Drittel so groß ist wie im Bundesdurchschnitt. Hier spielen die vegan und vegetarische Ernährung, Car-Sharing und die Vermeidung von Flugreisen sowie die gute Dämmung der Häuser eine entscheidende Rolle.

Bauen mit Stroh, Holz und Lehm 


Die meisten der Niedrigenergie-Häuser in Sieben Linden sind mit Stroh gebaut; damit hat unser Dorf die größte Dichte an Strohballenhäusern in Europa. Jedes neue Gebäude bietet Forschungsraum zur Weiterentwicklung dieser Bautechnik, die auch in Seminaren vermittelt wird. Die Strohballen kommen von Biobauern aus der direkten Umgebung und das Holz zu einem großen Teil aus unseren Wäldern. Verputzt werden die Häuser zum größten Teil mit Lehm z.T. vom eigenen Gelände. Mehr dazu ...

 

Heizen mit Holz, Sonne und Erdwärme

Der Energiebedarf zum Heizen ist durch die gute Dämmung der Niedrigenergie- und Passivhäuser und die Nutzung von Sonnenkollektoren und Erdwärme im Vergleich zum Bundesdurchschnitt um 1/3 reduziert. Wenn die Wärme der Sonne nicht mehr ausreicht, wird mit Holz geheizt. Das Brennholz kommt zum großen Teil aus dem eigenen Wald. Mehr dazu ...

Nachhaltige Energiequellen

Ca. 65 % der im Jahr benötigten elektrischen Energie wird durch PV-Anlagen erzeugt. Durch den konsequenten Verzicht auf elektrische Energie zum Heizen und Kochen, sowie durch sparsamen Umgang mit Strom im Haushalt beträgt der private Stromverbrauch pro Kopf in Sieben Linden etwa 1/4 des Bundesdurchschnitts. Mehr dazu ...

Wasserkreislauf 

Das Wasser wird vom Wasserverband Klötze und aus eigenem Brunnen (45m tief) bezogen. Nach der Nutzung wird es in die Pflanzenklärbeete geleitet. Das gereinigte Abwasser verwenden wir zur Bewässerung. Der Wasserverbrauch ist durch den konsequenten Einsatz von Komposttoiletten auf ca. 1/2 des Bundesdurchschnitts reduziert. Mehr dazu ...

Selbstversorgung und nachhaltiger Konsum

Auf ca. 3 ha Land wird ökologischer Gartenbau betrieben. Auf diese Weise decken wir ca. 70% des

Bedarfs an Gemüse, Obst und Kräutern. Der Anbau von Feldfrüchten, Getreide und Hülsenfrüchten auf unserem Ackerland wird derzeit aufgebaut. Die restlichen Lebensmittel werden von Bio-Betrieben aus der Region oder vom Biogroßhändler zugekauft. Somit ist ein Großteil der Nahrung regional und saisonal. In der Gemeinschafts- und Seminarküche wird ausschließlich vegetarisch, größtenteils vegan gekocht. Die einzelnen Haushalte entscheiden selbst, welche Ernährungsweise sie bevorzugen. Mehr zur Ernährung ...

Haushaltsartikel und -geräte, Bürobedarf, Baumaterialien, Kleidung, etc. kaufen wir aus möglichst ökologischer Herstellung oder verwenden Second-Hand-Ware.