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Kinder

Von Anfang an gehörten viele Kinder zum Ökodorf-Projekt. Mittlerweile leben bei uns 40 Kinder und Jugendliche, manche stecken noch in den Babyschuhen, der Älteste ist 17 Jahre alt (2012). 

Kindererfahrungen in Sieben Linden: Natur zum Anfassen nah, Wald, Teich, Wiese, Wildtiere und die Pferde, Freundesgruppen im direkten Wohnumfeld, naher Bezug zu Gleichaltrigen und älteren und jüngeren Kindern, die hier lernen können einander zu unterstützen. Die essentiellen Lebensgrundlagen (Bauen, Nahrung, Energie, Wasser) werden unmittelbar nachvollziehbar, so können wir die moderne Entfremdung in diesen Bereichen aufheben. Als Ergänzung zu Natur und Handwerk gibt es zahlreiche künstlerische Angebote: Tanzen, Musikunterricht, Werken und Malen werden von Bewohner_innen regelmäßig angeboten, ein Kinderplenum tagt bei Bedarf.

Zahlreiche Erwachsene stehen als Vorbilder und Wegweiser da - eine Vielfalt an Kontakten! Dabei sind die Eltern aber die wichtigsten Bezugspersonen, diejenigen, die der Kindheit eine Richtung und Verlässlichkeit und Geborgenheit geben. Aber Sieben Linden ist keine Insel, keine heile Welt. Auch hierher bahnen sich Fernseher, Computerspiele, Plastikspielzeug und Süßigkeiten ihren Weg zu den Kindern, wir versuchen sie für deren Problematik zu sensibilisieren. Die unterschiedlichsten pädagogischen Vorstellungen und Erziehungsstile treffen aufeinander. Der Austausch unter Eltern (und Nicht-Eltern) bringt Konflikte ans Licht und bereichert die eigenen Sichtweisen.  

Die kleineren Kinder gehen in den Waldkindergarten, die größeren auf verschiedene Schulen.

Der Waldkindergarten

 Der Waldkindergarten Poppau besteht seit Juni 2002 und befindet sich in der Trägerschaft des Freie Schule Altmark e.V.
Rund ums Ökodorf gehen wir fünf Stunden täglich mit bis zu 15 Kindern in die Natur. Zum pädagogischen Team gehören zwei Frauen und ein Mann, von denen jeweils zwei pro Tag mit den Kindern im Wald sind. Regelmäßig begleiten uns auch Praktikant_innen bzw. FÖJler_innen.

Die Kinder toben und klettern, bauen Hütten und Höhlen, beobachten Tiere, entdecken Zwergenhöhlen und Elfenspuren; sie schnitzen, sägen, malen, basteln und nähen…
Wir unternehmen auch Ausflüge, z.B. in andere Wälder, ins Schwimmbad oder zu Handwerksbetrieben. Geschichten, Spiele, Tänze und Lieder, Theaterspielen, handwerkliche Arbeiten und Feste begleiten uns durch das Jahr. Angemessen angezogen, mit Frühstücksbrot im Rucksack, sind die Kinder täglich in der Natur. Der tägliche Morgen- und Abschlusskreis und das gemeinsame Frühstückspicknick geben dem Tag Rhythmus und Struktur. Vor Regen schützt uns eine Regenplane, und wenn es richtig kalt oder ungemütlich wird, spielen, singen und basteln wir in unserem Bauwagen am Rande des Ökodorfes.

Was ist besonders im Waldkindergarten?

Der natürliche Bewegungsdrang der Kinder kann auf vielfältige Weise ausgelebt werden. Die Bewegungserfahrung fördert die motorischen Fähigkeiten und die Intelligenz. Die Sinne werden durch ein natürliches Umfeld angeregt, ohne mit Reizen zu überfluten. Das Spielen in der Natur mit wenig vorgefertigtem Spielzeug regt die Fantasie an. Die Natur, das Wetter und der Wechsel der Jahreszeiten werden direkt erlebt und fördern das Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Umwelt. Die Bewegung an der frischen Luft stärkt das Immunsystem.

Unsere tragenden Leitgedanken

Auf die inneren Wachstumskräfte des Kindes vertrauen | Verbundenheit mit der Natur erleben | 

Achtung vor allem Lebendigen entwickeln | Die eigene Kreativität entfalten | Über alle Sinne lernen | 

Den natürlichen Bewegungsdrang ausleben | Gemeinschaftliches Spiel und soziales Lernen in der Gruppe erleben | Berücksichtigung und Unterstützung der Einheit von Körper – Seele – Geist.

 

Kontakt: Waldkindergarten Poppau, Ralf Feisel, 38489 Beetzendorf, Tel. 039000/90878

Weitere Infos und Fotos unter www.waldkinder-poppau.de , email: ralf(ättt)fsa.de