Kultur 

„Kultur ist, wenn der ganze Mensch lebt“

In erster Linie pflegen wir Kultur als etwas, das uns im Alltag verbindet. Das können die vielen Gelegenheiten sein, an denen wir gemeinsam singen (und dank des jahrelang regelmäßigen Chorangebotes bereits ein stattliches Liedgut zusammengetragen haben) oder die verschiedensten Feste und Rituale, vom Jahreszeitenfest und Geburtstag bis zum Sommercamp. Neben den musikalischen Talenten (die in verschiedenen Ensembles zusammenkommen) gibt es Theater, Bühnenbild- und Kostümgestaltung, Gestaltung von Räumen, Plätzen und Objekten, Film, Schmuckschmiede, Grafik und Malerei. Das Erzählen und Erfinden von Geschichten und Gedichten bereichert unsere Treffen immer öfter mit sinnlicher Sprache.

Veranstaltungen

Es gibt immer wieder öffentliche Konzerte (v.a. Zum Sonntagscafé), Theater und regelmäßig Kino für unseren Freundeskreis (Freitagabend) bzw. Tanzbar (Samstagabend).

Die Künstlerinnengruppe „Strchhlzschchtlchn“

„Strchhlzschchtlchn“ hat sich auf die Fahnen geschrieben, die künstlerische Sprache der Nachhaltigkeit zu erforschen. Regelmäßig stellen sie nun im Regiohaus aus und laden auch andere SiebenLinden-Künstler_innen ein, sich zu präsentieren. Eröffnung ist meistens am Sonntagscafé. 2012 und 2013 hatten sie ihre ersten gemeinsamen Ausstellungen auf der „Kulturellen Landpartie“ im Wendland/Volzendorf.

Kunst und Gemeinschaft

Gleichwohl die Kultur eine starke Bedeutung für die Gemeinschaft hat, fällt sie im arbeitsamen Ökodorf dennoch oft „hintenrunter“. Immerhin wird dies von vielen beweint und vermisst, doch die Kunst braucht Muße und einen leeren Kopf. Ein schweres Unterfangen zwischen sozialer Eingebundenheit und Arbeitsstress. Es braucht Mut, sich von der „verantwortungsvollen Tätigkeit für das Ökodorf und die Welt“ zurückzuziehen und auf die Kunst zu verlegen. Oder es passiert mittendrin, denn ein Ökodorf ist ein soziales Kunstwerk, in dem Träume Gestalt annehmen. Und eben gerade deshalb braucht das Ökodorf die Kunst!